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Freisinger Moos

Fotostrecken: Das Freisinger Moos im Wandel der Jahreszeiten
Freisinger Moos im Frühjahr Freisinger Moos im Sommer Freisinger Moos im Herbst Freisinger Moos im Winter
Frühjahr
Sommer
Herbst
Winter
Das Freisinger Moos ist ein Niedermoorgebiet nördlich von München und erstreckt sich zwischen Freising und Neufahrn. Es gehört zu einer ursprünglich großflächigen Moorlandschaft im Münchner Norden. Westlich des Freisinger Mooses schließt sich das Dachauer Moos, östlich das Erdinger Moos an. Im Norden geht das Freisinger Moos mit einer markanten Hangkante ins tertiäre Hügelland über.
Durch die umfassende Kultivierung der Moorflächen sind von den einst ausgedehnten und unzugänglichen Feuchtgebieten nur noch Reste erhalten, die durch Schutz oder extensive Bewirtschaftung in ihrem Status erhalten werden sollen. Typisch für das heutige Freisinger Moos sind kleinteilige Flächennutzungen, bei denen sich Weideland, Felder, Gehölze und Wasserläufe abwechseln.
Das Freisinger Moos lässt sich am besten mit dem Fahrrad erkunden. Dabei ist eine gute Karte des Gebietes sehr hilfreich, da die vielen Feld- und Forstwege zwar gut befahren werden können, aber mitunter in Sackgassen oder an Wasserläufen enden.

Fotostrecken: Pflanzen und Tiere im Freisinger Moos
Pflanzen im Freisinger Moos Feldhasen im Freisinger Moos Kiebitze im Freisinger Moos Brachvögel im Freisinger Moos Reiher im Freisinger Moos Wasservögel im Freisinger Moos
Pflanzen
Feldhasen
Kiebitze
Brachvögel
Reiher
Wasservögel
Durch die kleinteilige Nutzung und den Landschaftzschutz des Freisinger Mooses konnte sich eine bemerkenswerte Artenfülle in der Pflanzen- und Tierwelt behaupten. Neben seltenen Pflanzenarten, wie Schwalbenwurzenzian oder Mehlprimel, ziehen vor allem Wiesenvögel die Aufmerksamkeit des Besuchers auf sich. Zunächst fällt die allgegenwärtige und lautstarke Kiebitzpopulation auf, die in den Wiesen und Äckern ihre Jungen großzieht. Auf kurzrasigen, brachliegenden Wiesen ist der seltene große Brachvogel zu sehen und durch seine trillernden Rufe meist auch gut zu hören. Neben den Wiesenbrütern sind die zahlreichen Grau- und Silberreiher sowie verschiedenste Wasservögel, wie Teichhuhn, Wasserralle, Gänsesäger und verschiedene Entenarten bemerkenswert.
Insbesondere in den Abendstunden bevölkern Feldhasen und Rehwild die Wiesen und Äcker und zeigen meist nur wenig Scheu.