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Komet Bradfield am Morgenhimmel des 25. April 2004
Am Morgen des 25. April konnte ich den Überraschungskometen C/2004 F4 erstmals beobachten.
Leider war der Himmel recht dunstig, also konnte der Komet nicht von seinem Aufgang an
gesichtet werden. Zum Zeitvertreib machte ich eine 5-Minuten-Aufnahme der Sommermilchstraße,
siehe unten.
Zuerst fiel im 10x50-Fernglas neben beta And ein dünner Schweif auf, etwa so hell wie der
Andromedanebel. Die Koma war bis 4 Uhr MESZ noch von Horizontdunst verdeckt. Als die Koma dann
sichtbar wurde, erschien sie im Fernglas 2-3 mag hell und stark kondensiert.
Die geschätzte Schweiflänge im Fernglas betrug 10 Grad.
Mit bloßem Auge waren nur die sternförmige Koma und ein sehr schwacher
Schweif sichtbar (der Dunst störte visuell sehr).
Die beste Aufnahme gelang gegen 4.30 Uhr MESZ, als der Komet höher gestiegen, aber
die Dämmerung nicht zu stark fortgeschritten war.
Beide Aufnahmen entstanden bei Crailsheim mit einer Nikon D70 bei 800 ASA, Rauschminderung aktiviert,
und Sigma 2,8/24 bei Belichtungszeiten von 5 bzw. 3 Minuten mit nachgeführter Kamera
(Bilder zum Vergrößern anklicken).
Komet Bradfield C/2004 F4 und Andromedanebel M31 (oben links) am 25.4.2004 von 4:32-4:35 MESZ
Sommermilchstraße am 25.4.2004 von 4:20-4:25 MESZ
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