Mittwoch, 25. Januar 2012Januarsonne auf den Kanaren
Urlaub auf den kanarischen Inseln - gerade in diesem feuchten Januar ist dies eine verlockende Aussicht. Perfekt ist es, wenn sich eine Dienstreise nach Teneriffa mit einer Woche Urlaub auf La Palma verbinden lässt. Da dies auch noch in die Woche nach Neumond fiel, wird auch die Astronomie in dieser Woche nicht zu kurz kommen. Die Ferien begannen mit der Überfahrt in der Schnellfähre von Los Christianos, Teneriffa über La Gomera nach Santa Cruz de La Palma. Kurz vor Beginn der Fahrt ging die Sonne strahlend über dem Atlantik und über einer anderen Fähre unter. Die See war recht ruhig und die Fähre war fast leer. Der Komfort der Fähre ist beachtlich: bequeme Sessel, Buffet mit freundlichen Preisen, kostenloses WLAN-Internet. So reist man gern. Der Morgen im Hotel nahe Santa Cruz bot gleich die nächste Foto-Gelegenheit: die Sonne ging genau hinter dem Teide auf Teneriffa auf, ein wunderbares Schauspiel!
Doch das eigentliche Ziel auf La Palma liegt im Westen und ist von Santa Cruz mit einer zweistündigen Autofahrt erreichbar. Die Hacienda La Palma liegt oberhalb von Puntagorda in ca. 1300m Höhe. Der Blick reicht im Westen über das Meer, während im Osten die steilen Hänge des alten Kraters Caldera de Taburiente aufsteigen. Die Temperaturen sind hier oben zwar deutlich kühler als am Meer (heute ca. 12° ), aber die Umgebung der Ferienhäuser ist wunderbar. Blumen und Mandelbäume blühen, Himmel und Meer sind tiefblau. Über dem Meer liegt die Passatwolkenschicht, und über die Caldera treiben einige Quellwolken. Beste Voraussetzungen für eine schöne Urlaubszeit und sternklare Nächte! Samstag, 5. November 2011Herbstmorgen am Tirolerkogel
Der Tirolerkogel ist mit 1377 Metern Seehöhe ein beachtlicher Gipfel der niederösterreichischen Voralpen. Er liegt in den Türnitzer Alpen bei Annaberg und bietet einen wunderbaren Rundumblick über die Voralpen und das alpine Panorama von Schneeberg bis Gesäuse. Bei der derzeitigen Hochdrucklage mit kräftiger Südwestanströmung bot er heute morgen den perfekten Platz, um über der Hochnebeldecke die Morgendämmerung zu erleben und danach die kräftige Laubfärbung in den Voralpen zu genießen.
Zunächst hieß es früh aufstehen (1:30 Uhr), denn nach der Ankunft bei Annaberg ist vom Parkplatz noch eine kleine Wanderung mit ca. 400 Höhenmetern Aufstieg zu bewältigen. Der Weg unter einem prächtigen Wintersternhimmel war in einer Stunde geschafft, so dass bei Ankunft am Gipfel die Dämmerung noch nicht eingesetzt hatte. Der Hochnebel über dem Wiener Becken und Donauraum schluckte das Licht der Städte und sorgte so für einen dunklen Himmel, an dem die wenigen Föhnwolken nicht von unten beleuchtet wurden. Im Osten prangte ein kräftiges Zodiakallicht, das sich bis zum Band der winterlichen Milchstraße hinzog. Selbst nach Beginn der Morgendämmerung, als tief im Osten ein oranges Band erleuchtete, blieb das Zodiakallicht noch verblüffend lange erkennbar. Im Westen ging der hell strahlende Jupiter am Ötscher unter. Mit fortschreitender Dämmerung zeigten sich wunderbare Farben am Himmel und in den wenigen Föhnwolken. Im Südwesten stand über den obersteirischen Gipfeln eine gewaltige Föhnmauer, die bald orange und rot zu leuchten begann. Der Sonnenaufgang beendete das Farbenspektakel am Himmel und verlegte es an die Berghänge, die nach und nach ins Sonnenlicht getaucht wurden. Überall leuchteten Lärchen im schönsten Gold neben tiefroten Buchen und Bergahorn. Auch der Nebel zwischen den Bergen wurde nun langsam ins Sonnenlicht getaucht und diente als Projektionsfläche für wunderbare Schattenspiele großer Fichten. In den Niederungen des Wiener Beckens und des Donauraums blieb der Hochnebel hingegen beständig, er löste sich erst nach dem Mittag auf. Das Panorama zeigt die Szenerie von West über Nord nach Ost ungefähr eine Stunde nach Sonnenaufgang. ![]() Montag, 10. Oktober 2011Schneeberg im HerbstgewandSonntag, 25. September 2011Herbstwanderung zum Hochwechsel
Sonniges und sehr warmes Spätsommerwetter lud am Wochenende zu einer Wanderung in die Berge ein. Das Wechselmassiv begrenzt die Alpen nach Osten und bietet ein wunderbares Wandergebiet. Im September verfärben sich die Hänge nördlich des oben kahlen Kammes durch die unzähligen kleinen Sträucher (vor allem Heidelbeere und Preiselbeere) rotbraun. An den Sträuchern waren jedoch nur noch vereinzelt Früchte zu finden. Trotz wolkenlosen Wetters in Wien war es oben am Wechsel kühl und es bildeten sich über dem Kamm immer wieder Wolken, was vor allem in den Nachmittags- und Abendstunden wunderbare Lichtstimmungen schuf.
Pünktlich zum Sonnenuntergang senkten sich die Dunst- und Wolkenschichten und lösten sich auf. Dadurch wurde der Blick frei auf die umliegenden Berge, wie Stuhleck, Schneeberg und Rax. Montag, 25. April 2011Paarungszeit der Smaragdeidechsen
An warmen und besonnten Standorten lassen sich nun die Smaragdeidechsen beobachten. Sie sind auffallend groß und oft wenig scheu. Am Schreiberbach in Grinzing, nahe eines bekannten Heurigen und direkt am stark frequentierten Weg waren diese beiden Exemplare zu beobachten. Das Männchen ist an seiner blauen Kopffärbung leicht erkennbar.
Freitag, 22. April 2011Fliederblüte auf dem Friedhof St. Marx
Der seit vielen Jahren stillgelegte Biedermeier-Friedhof in Wien St. Marx ist für seinen Reichtum an Flieder berühmt. Sehr schön war ein Spaziergang am Karfreitag in den ersten Sonnenstrahlen, bei dem ich den Lärm der nah verlaufenden Stadtautobahn einfach ignoriert habe...
Donnerstag, 21. April 2011"Bergfrühling" auf Heferlberg und Glaslauterriegel
Die warmen und trockenen Hügel Heferlberg und Glaslauterriegel bei Pfaffstätten sind derzeit ein Blütenmeer. Auf den Wiesen sind Zwergschwertlilien und Kuhschellen schon fast verblüht, stattdessen erfreuen uns die gelbe Farbe der Frühlingsadonisröschen und das Weiß der Felsenbirne.
Mittwoch, 20. April 2011Fernblicke vom KahlenbergSamstag, 2. April 2011Frühlingswanderung auf den Braunsberg
Der Braunsberg ist ein Teil der Hundsheimer Berge zwischen Hainburg und Bratislava und gehört geologisch zu den Karpaten. Ein Frühlingsspaziergang auf den Braunsberg ist ausgesprochen eindrucksvoll: die bewaldete Nordseite ist fast durchweg von Lerchensporn überzogen, während in den Trockenrasen auf der Südseite Zwerg-Iris, Kuhschellen, Frühlingsadonisröschen und andere Frühblüher zu finden sind. Der Blick reicht beiderseits der Donau vom Marchfeld bis Bratislava.
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